22 Juli 2015

Das Gerüst ist weg



Das Gerüst ist weg. Leider gibt es davon noch kein Foto. Aber ich kann es mir so richtig gut vorstellen. 

Gestern traf sich mein Mann mit einigen Handwerkern. In dieser Woche wird mit den Wandfliesen begonnen. Die Erdbaufirma Huber verfestigt die Böden und wird den Mutterboden verteilen. Es geht vorwärts.

Eine Firma die unsere Wege pflastert und die Zäune montiert, haben wir immer noch nicht gefunden. Wir haben am Samstag ein Angebot erhalten, das -für uns- jenseits unserer Vorstellung ist. Wir wollten einen einfachen Holzzaun mit 2 Gartentüren. Nur für die beiden Türen (ca. 1m hoch) wurden 1.180€ veranschlagt. Die anderen Preise sind entsprechend. Für diesen Preis werden wir die Zäune keinesfalls machen lassen - sollte es kein "besseres Angebot" geben, wird mein Mann die Zäune selbst montieren. Ich habe nun mit kleineren Firmen Kontakt aufgenommen. Ein Angebot sollten wir diese Woche erhalten. 

Im Moment ist das Wetter für unsere Photovoltaik und den dazu gehörenden Batteriespeicher optimal. Da wir im Moment noch das Heizprogramm für den Estrich benötigen, sind die Kosten hierfür ziemlich niedrig, beziehungsweise nicht vorhanden. 



Nachdem der Termin für die Bauabnahme nun bekannt ist, wissen wir nun auch dass wir in der 1. Septemberwoche umziehen werden. Ein Angebot eines Umzugsunternehmens, mit dem wir vor 6 Jahren hierher gezogen sind, haben wir bereits. Da der Weg doch sehr weit ist und wir alles an einem Tag schaffen wollen, werden wir 2 LKW´s benötigen ... einschließlich 6 Umzugshelfern. 


17 Juli 2015

Malerarbeiten / Rauhfaser


Im Moment ist der Maler dabei die Untergründe zu spachteln und für die Rauhfaser vorzubereiten. Leider gibt es auch hier wieder etwas was wir so vor Vertragsabschluss nicht besprochen hatten. 

Unsere Verkäuferin hatte uns vor Vertragsabschluss erklärt, dass wir keine Rauhfaser bekommen. Die haben wir hier im gemieteten 30 Jahre alten Fertighaus und gefällt uns überhaupt nicht. Man sieht die Übergänge, vor allem an den Zimmerdecken. Unsere Verkäuferin saß hier und schüttelte den Kopf darüber, weil dies "Völlig altmodisch wäre und heute nicht mehr so gemacht würde. Übergänge sähe man nicht, weil es ein Vlies sei". Nun haben wir erfahren, dass es jetzt doch Rauhfaser werden wird. Im Moment sind wir die Diskussionen leid und darum haben wir uns damit erstmal abgefunden - allerdings möchten wir eine feinkörnige Rauhfaser.




Nachdem ich gestern in einer Mail an unseren Bauleiter das Thema Rauhfaser angesprochen habe, "kocht" das im Moment richtig hoch. Ein Sachbearbeiter von Weiss rief heute hier an und erklärte mir, dass der Untergrund nun für eine "grobe Rauhfaser" vorbereitet sei und dass es sein könne, dass Unebenheiten im Untergrund zu sehen seien. 
Dann hatte ich diesen Punkt erreicht: smiley4513.gif
Und dem Sachbearbeiter erklärt, dass wir keinerlei Bemusterung von Tapeten gehabt hätten, dies aber laut Bau- und Ausstattungsbeschreibung enthalten sei, wir "sichtbare Unebenheiten" nicht akzeptieren werden, keine grobe sondern eine feinkörnige Rauhfaser möchten und einen Mehraufwand hierfür nicht bezahlen werden. Er wollte das mit unserer Verkäuferin abklären, diese hat sich anschließend bei meinem Mann gemeldet, wir können nun morgen bei einem fertigen Haus eine 40´er Rauhfaser besichtigen. 

Dies hatte unsere Verkäuferin letztes Jahr vor Vertragsabschluss bereits zugesagt, dass wir, beziehungsweise ich, uns ein fertiges Haus ansehen können.   
Leider ist es dazu bis heute nicht gekommen. Denn dadurch hätte sich diese Diskussion und der ganze Stress und Ärger, den dieses Thema nun verursacht, vermeiden lassen können. Es wäre offensichtlich gewesen, dass es kein Vlies sondern eine Rauhfaser werden wird. Für mich selbst wäre lediglich sinnvoll, wenn wir uns verschiedene Rauhfasertapeten ansehen könnten, um einen Vergleich zu haben. 

09 Juli 2015

Neues in Kurzform



Einige Bilder von unserer Baustelle:



Links hinter der kleinen Mauer kommt die Badewanne, direkt vors Fenster und rechts das ist die "Schamwand" (wurde von unserer Verkäuferin so genannt) vor der Toilette. 



Das Aufheizprogramm für den Estrich läuft. Im Moment sind die Maler vor Ort. 


Wir sind immer noch dabei, eine Firma zu suchen, die die Pflasterarbeiten und den Zaun noch vor unserem Einzug ausführt. Ein Handwerker war letzte Woche zu einem Gespräch mit meinem Mann vor Ort, Kataloge für Pflaster hat er auch mitgegeben, doch leider reagiert er inzwischen weder auf meine Mail noch ruft er zurück. 

Jetzt haben wir 2 neue Kontakte - die eine Firma kann frühstens ab Oktober verlegen und die andere Firma könnte uns "zwischen rein schieben". Hier wird in den nächsten Tagen ein Vororttermin stattfinden. 

Die Auswahl des Pflasters ist auch nicht so einfach. Ursprünglich wollten wir, beziehungsweise ich, einen Granitbelag. Aber im Einfahrtsbereich möchte mein Mann etwas was "leichter zu befahren ist". Von Granit sind wir inzwischen fast ganz abgekommen, da das doch etwas den preislichen Rahmen sprengen wird. 


08 Juli 2015

Handwerker



Der "Schandfleck", beziehungsweise das Ärgernis von letzter Woche 
wurde am Freitag beseitigt. Etwas zu "meckern" gab es trotzdem. Mein Mann hatte mit dem Handwerker vor Ort besprochen, dass abzusperren und der Schlüssel zu hinterlegen ist. Am Abend bekam er einen Anruf des Handwerkers, er hätte vergessen abzuschließen, der Schlüssel wäre im Haus hinterlassen worden. Das war der Schreck des Abends! Das Haus steht offen - jeder kann rein und wir fast 120km entfernt. Sowas geht gar nicht! Unserer Meinung nach hätte der Handwerker nochmals zur Baustelle fahren müssen um die Baustelle ordnungsgemäß zu hinterlassen. Unser zukünftiger Nachbar, den wir telefonisch kontaktierten hat dann abgesperrt und den Schlüssel so hinterlegt, dass die Handwerker am Montag wieder ins Haus können.

02 Juli 2015

Neuigkeiten



Am Samstag waren wir wieder bei unserem Häuschen. Die Photovoltaikanlage ist inzwischen auf dem Hausdach, sowie auf dem Garagendach installiert.  



Die nachfolgenden Bilder sind nicht chronologisch. 

Das war der Zustand vor dem Einbau der Fußbodenheizung:



Gesehen hatte ich das vorher noch nie, dazwischen werden die "Schlangen" gelegt. 

Eine telefonische Diskussion hatte ich vor einigen Monaten mit einem Mitarbeiter bei Weiss über die Ausrichtung der Badewanne. Für mich ist klar, dass der Kopfbereich in der "Schräge" ist, einigen konnten wir uns nicht und darum werden wir die Armatur mittig anschließen lassen, um sie keinesfalls im Kopfbereich zu haben. Auch mein Mann diskutierte dieses Thema nochmals auf der Baustelle und das ist das Ergebnis: 

  Lachende von 123gif.de

Und die Badewanne steht auch schon. 



Unser "Familienmitglied" zum ersten Mal im neuen Heim. Wie man sieht, fühlt sie sich sichtlich "unwohl". Ich hoffe, das legt sich noch. 


Und nun kommen wir zum absoluten Ärgernis der Woche. Mein Mann hatte mit dem Elektriker (nicht von Weiss), der die Photovoltaikanlage - auch auf der Garage - montiert hat, besprochen, dass sie ein Loch in die Garage bohren sollen und die Kabel innen entsprechend entlang führen. Das ist das Resultat aus diesem Gespräch:




Das sieht aus, als wenn wir uns nachträglich entschlossen hätten diese Arbeiten machen zu lassen und dies nicht bereits seit Monaten geplant hätten. Mir ist unklar was "man" sich dabei gedacht hat. Rechts sieht man den Kabelkanal, den wir jetzt außerhalb der Garage haben. DAS war so nicht besprochen und auch nicht geplant. 


Nach mehreren Telefonaten mit der Firma, die uns die Photovoltaikanlage verkauft hat, wird der Kabelkanal morgen entfernt und die Leitungen in der Garage verlegt.  Laut Aussage des Elektrikers hätte er meinen Mann falsch verstanden. So etwas kann vorkommen, aber nachdem wir wegen diesen Bauarbeitern schon den ersten Ärger mit einem Nachbarn hatten, stellt sich für uns das Ganze als etwas "unschön" dar. 

Ab morgen soll der Estrich aufgeheizt werden. Im Moment beginnen die Spachtelarbeiten. 


Ein letzter Eindruck ... ich für mich höre förmlich den Seufzer und die Worte: 
"Wie lange brauchen die jetzt noch?" beziehungsweise "Habt ihr es jetzt bald?"


Noch eine Entscheidung stand in den letzten Tagen an. Für den Kellerabgang benötigen wir eine Klimaschutztüre der Klasse 3. Leider gibt es die in der Ausführung, die wir im Wohnbereich bekommen, bei der Firma mit der unser Schreiner zusammen arbeitet, nicht. Nach Rücksprache mit dem zuständigen Sachbearbeiter bei Weiss würde auch eine Tür der Klimaklasse 2 genügen, diese müsste aber am Boden eine entsprechende Schiene haben. So haben wir uns dann auch für diese Variante entschieden, andernfalls hätten wir im EG 5 baugleiche Türen und eine die anders aussieht. Meinem Mann wäre das egal, aber ich möchte es doch lieber einheitlich haben. 

Unsere nächste Entscheidung wird wohl das Pflaster und den Zaun um den Haus betreffen. Ich hätte gerne Granit, das wird aber wohl zu teuer. So haben wir überlegt für den Einfahrtsbereich etwas "günstigeres" zu nehmen und den Geh- und Eingangsbereich somit optisch sichtlich zu trennen. Im hinteren Bereich werden wir einen Maschendrahtzaun bekommen und zur Straße einen Holzzaun. Entschieden haben wir uns noch nicht, das wird wohl noch bis zum Wochenende dauern - da haben wir mehr Zeit zum überlegen und diskutieren 


29 Juni 2015

Einfach amüsant





Immer wieder gefallen mir Eindrücke in dieser Art:


Oder das:


Aber im Moment mein persönlicher Favorit: 


Was möchte uns der "Künstler" damit sagen?

1. Bitte nicht wegwerfen.
2. Ich möchte das später noch trinken.
3. Dies ist eine "variable Öffnung" .

23 Juni 2015

Fliesen und Bodenbeläge




Wie bereits in einem anderen Post erwähnt, haben wir für das Erdgeschoss und das Bad im Obergeschoss  Fliesen in Holzoptik ausgesucht. Im Dachgeschoss werden wir Laminat bekommen. 

Inzwischen bekamen wir die Auftragsbestätigung. Fertigstellungstermin soll der 21. August 2015 sein. 


Die Entscheidung welche Fliesen es werden sollen, war nicht so einfach, schließlich möchten wir auch in einigen Jahren noch mit der Entscheidung zufrieden sein. Entschieden haben wir uns für diese:



Die Farben sind auf den Bildern etwas verfälscht. 

Als Auswahlkriterium war vordergründig, dass es hinterher einem Parkett ziemlich ähnlich wird. Die Sockel werden entsprechend aus den Bodenfliesen geschnitten. 

Die Fliesen in den Bädern wollten wir relativ "neutral" und schlicht. Darum werden die beiden Bäder Wandfliesen in beige bekommen.


In der Küche liegen wir finanziell etwas "drüber", aber es sind nur 2 m² und so konnte ich meinen Mann von diesen Fliesen überzeugen: 





17 Juni 2015

Einige Dinge klären sich



Nach einem Gespräch mit unserem Bauleiter, haben sich einige Dinge geklärt. 
So zum Beispiel das Thema mit den Revisionstüren am Kamin. 
Diese werden noch durch die Firma Weiss in weiß gestrichen. 



Auch das mit dem "lüften" sobald der Estrich aufgebracht ist, wird für uns nicht so problematisch wie wir es uns vorgestellt haben. Nachdem nun "Sommer" ist, können wir die Jalousien etwas runter lassen und die Fenster öffnen. Ansonsten hätten wir einen Nachbarn bitten müssen, so ist es für uns allerdings unkomplizierter. 

Da wir auf die Terrasse "eben" raus gehen wollen, liegen die Kellerschächte, wie bereits in einem anderen Post erwähnt, etwas ungünstig. 


Um das verwirklichen zu können, werden wir von unserem Bauleiter einige Lösungsvorschläge bekommen. 

Im Moment sind wir also im "grünen Bereich" und freuen uns, dass sich manche "Probleme" im nachhinein als "Problemchen", beziehungsweise nicht vorhanden, heraus stellen. 



15 Juni 2015

Sanitär und Heizung - es geht vorwärts



Inzwischen sind die Fortschritte, auch im Haus deutlich zu sehen. 

Der Elektriker ist bereits seit den ersten Tagen damit beschäftigt, alles was wir geplant haben, zu verwirklichen. Es ist ein schönes Gefühl das, was man bisher nur auf dem Plan gesehen hat, jetzt verwirklicht zu sehen. 




Erst am Wochenende haben wir uns gefragt wie oft wohl später das Gefühl aufkommt "das würden wir jetzt anders machen". Wie heißt der Spruch so schön "Das erste Haus ist für den Feind, das zweite für den Freund und das dritte für einen selbst." 
Dann haben wir Hoffnung, da es für uns beide das zweite Haus ist wir werden im Haus "für den Freund" wohnen


Seit letzter Woche schreiten die Arbeiten "Sanitär und Heizung" voran. 
Das wird das Gästebad im Erdgeschoss, von der Firma Weiss auch Dusch-WC genannt. 

Die Verteilung für die Fußbodenheizung wird zwei mal benötigt, im Erdgeschoss und im Dachgeschoss. 


Im Wohnzimmer sieht es aus wie in einem Materiallager:


Die Dachrinnen sind inzwischen komplett angebracht. 


Hier haben wir die Möglichkeit Regenwasser aufzufangen. Ehemalige Nachbarn hatten mehrere Fässer rund ums Haus und je nachdem welches gerade leer war, wurde "abgezapft". Manchmal sind die Nachbarn sogar nachts in Nachthemd, beziehungsweise Schlafanzug durch den Garten gelaufen, um das Wasser in die richtige Tonne zu leiten.  
Leider habe ich sie nie gesehen.
Das wäre bestimmt ein netter Anblick gewesen 


Aber wir werden DAS mit Sicherheit nicht machen 








09 Juni 2015

Rechnung nach Dacheindeckung / Kamin




Der Termin für den Hausaufbau wurde um einen Tag verschoben, vom 18.5. auf den 19.5.

Aus privaten Gründen freute mich das. Leider war, wie bereits berichtet, das Wetter alles andere als optimal. Durch die Verschiebung des Aufbautermins wanderten sämtliche Fertigstellungen nach "hinten". 

Mein Mann war am Donnerstag 21.5. auf der Baustelle und da hatten die Bauarbeiter gerade angefangen das Dach einzudecken. Folglich wäre das Dach frühestens am 21.5. komplett eingedeckt gewesen.



Nachdem mein Mann am 26.5. auf der Baustelle war, hat er festgestellt, dass nur der Elektriker da war und das Dach lediglich an den Randbereichen eingedeckt wurde. Von den zuständigen Bauarbeitern war niemand vor Ort. Nach Rücksprache mit dem Bauleiter hat er erfahren, dass der Bautrupp am Abend kommen würde und dann das Dach eingedeckt wird.


Unsere Rechnung, die "nach Dacheindeckung" erstellt wird, erreichte uns aber bereits am 21.5. und wurde am 20.5. ausgestellt. Der übliche Vermerk, dass nach Ablauf des Zahlungsziels 6 % Zinsen fällig sind, war selbstverständlich auch wieder enthalten. 

Scheinbar werden die Rechnungen nach dem Ablaufplan erstellt, dieser wurde aber verändert. Diskussionen dieser Art ließen sich vermeiden, wenn sich die Rechnungsabteilung mit den Arbeitern vor Ort bespricht und erst bei "erfolgter Fertigstellung" eines Gewerks die Rechnung erstellt.

In der Zwischenzeit fand ein Gespräch mit meinem Mann und der zuständigen Sachbearbeiterin statt, bei dem er ihr die Sachlage schilderte. Für uns positiv, dass anschließend das Fälligkeitsdatum  um 10 Tage nach hinten verlegt wurde.


Der Kamin ist auch eingetroffen.



Wir hatten uns entschieden, dass der Kamin nur bis zum Erdgeschoss gehen soll. Eines hatten wir dabei jedoch nicht bedacht, dass nun die Revisionstüren direkt im Wohnzimmer platziert sind. 


Nachdem ich im Internet gestöbert habe, weiß ich inzwischen, dass es diese Türen in verschiedenen Ausführungen gibt. Immer wieder haben wir betont, dass wir uns das Haus "einfach" und deshalb mit wenigen Farbtönen vorstellen. Unsere Wahl wäre auf weiße Revisionstüren gefallen. Man kann bei den Bemusterungen sehr viel aussuchen, jedoch bei diesen Türen wurden wir nicht gefragt. Jetzt müssen wir uns im nachhinein noch eine "Lösung" überlegen, denn so wie oben ersichtlich, werden sie ganz sicher nicht bleiben.