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09 Juli 2015

Neues in Kurzform



Einige Bilder von unserer Baustelle:



Links hinter der kleinen Mauer kommt die Badewanne, direkt vors Fenster und rechts das ist die "Schamwand" (wurde von unserer Verkäuferin so genannt) vor der Toilette. 



Das Aufheizprogramm für den Estrich läuft. Im Moment sind die Maler vor Ort. 


Wir sind immer noch dabei, eine Firma zu suchen, die die Pflasterarbeiten und den Zaun noch vor unserem Einzug ausführt. Ein Handwerker war letzte Woche zu einem Gespräch mit meinem Mann vor Ort, Kataloge für Pflaster hat er auch mitgegeben, doch leider reagiert er inzwischen weder auf meine Mail noch ruft er zurück. 

Jetzt haben wir 2 neue Kontakte - die eine Firma kann frühstens ab Oktober verlegen und die andere Firma könnte uns "zwischen rein schieben". Hier wird in den nächsten Tagen ein Vororttermin stattfinden. 

Die Auswahl des Pflasters ist auch nicht so einfach. Ursprünglich wollten wir, beziehungsweise ich, einen Granitbelag. Aber im Einfahrtsbereich möchte mein Mann etwas was "leichter zu befahren ist". Von Granit sind wir inzwischen fast ganz abgekommen, da das doch etwas den preislichen Rahmen sprengen wird. 


07 Mai 2015

Schreck auf der Baustelle



Am Montag waren wir auf der Baustelle. Wir freuten uns, die Garage ist da, aber dann beim Rundgang entdeckte ich meine "persönliche Katastrophe". Bei Jana war vor kurzem ein Post mit dem Betreff "Not happy" oh ja, so war es für mich am Montag auch - auf bayrisch gesagt "übahaupt net häppy". 

Den Stil und die Anordnung unseres Hauses hat mein Mann ganz mir überlassen. Ausschlaggebend und besonders wichtig bei unserer Planung waren uns zwei Dinge:
1. Der Essbereich soll mit Blick zum Garten sein 
2. Unser schmiedeeisernes Himmelbett muss ins Schlafzimmer passen

Das mit dem Bett haben wir gut gelöst und wir dachten den 1. Punkt hätten wir auch gut hinbekommen.

Da der Hauptteil unseres Gartens im Osten liegt, war schnell klar, dass die Küche im Nordosten liegen muss. Im Norden muss -laut Bebauungsplan- die Garage sein. Bei jedem Verkäufer haben wir betont, dass uns der Blick vom Essplatz zum Garten äußerst wichtig ist. Lange haben wir nach Grundrissen gesucht, immer wieder neue - versucht und probiert - ich selbst habe im Internet nach Grundrissen gestöbert.

Am Tag vor Vertragsabschluss haben die Verkäuferin und ich, den Grundriss festgelegt. Auch sie wusste wie wichtig der Blick in den Garten für uns ist. Da sie hier im Haus war, wusste sie auch warum. Hier sind Butzenscheiben rund um den Essbereich - man fühlt sich wie eingesperrt. Genau das wollten wir zukünftig nicht.

Gut, man kann uns jetzt den Vorwurf machen, und den machen wir uns selbst, dass uns nie auffiel, dass das Fenster im Essbereich im Norden liegt. Beim Plan, der Grundlage des Vertrages ist, liegt dieses Fenster nach der Garage - man würde in den Garten sehen aber im Norden, nicht in den Hauptteil. Warum uns das bereits zu diesem Zeitpunkt nicht auffiel,  kann ich nur mit der Euphorie erklären, endlich einen für uns passenden Grundriss gefunden zu haben.

Später, der erste Bemusterungstermin war mit unserer zuständigen Architektin bei Weiss. Bei diesem haben wir einiges an den Anordnungen Haus - Garage verändert. Die Pläne kamen, wir haben sie kontrolliert und unterzeichnet. Schon das finde ich ...???...  wir sind Laien, wie soll man das ohne entsprechende Sachkenntnis kontrollieren? Ich selbst habe solche Pläne schon in Händen gehabt aber noch nie verantwortlich unterzeichnet.

Als ich nun die "Bescherung" vor Ort sah, war ich fassungslos. Die Garage steht jetzt so, dass beide Fenster im Küchen-Essbereich direkt davor sind. Unser "Gartenblick" wäre jetzt direkt auf die Garagenwand, die in 1m Entfernung liegt. Meine Gefühle die hoch kamen, kann und möchte ich hier nicht beschreiben. Nur so viel, von A bis Z war so ziemlich alles dabei. 

Ja, wie gesagt, wir haben die Pläne unterschrieben, jetzt kommt mein persönliches "aber". Unsere Architektin bei Weiss ist Profi und von ihr hätte ich erwartet, dass sie uns DARAUF hinweist. Sie weiß worauf sie schauen muss, wo eventuelle Schwachstellen sind und nachdem die Lage des Hauses verändert wurde, hätte sie auf die Anordnung der Fenster achten müssen. Fenster haben zwei Funktionen, den Lichteinfall aber auch die Funktion des "nach draußen sehens"  und dass zumindest das Fenster im Essbereich diese Funktion haben sollte ist für mich persönlich "normal". Das ist meine eigene Meinung. Mein Mann bezeichnete es beim späteren Telefonat als "da haben wir ALLE geschlafen". Nur, den Aufpreis dafür, dass ALLE geschlafen haben, bezahlen wir allein!!!

Nicht mal beim anschließenden aussuchen der Fliesen konnte ich mich richtig konzentrieren. Für mich war dieses Fenster das absolute "geht gar nicht".

Jetzt hieß es schnell sein, da uns klar war, dass unser Haus, dem voraussichtlichen Stelltermin nach zu schließen, bereits in Produktion ist. Zu Hause angekommen hat mein Mann bei Weiss angerufen. Ein Mitarbeiter versprach sofort sich darum zu kümmern, innerhalb kurzer Zeit rief er zurück. Die Teile des Hauses sind noch veränderbar und jetzt wird das Fenster auf die andere Gebäudeseite Richtung Osten verschoben - jetzt nach der Planunterzeichnung durch uns, gegen Aufpreis versteht sich, der in etwa 180€ beträgt.


Bilder haben wir natürlich auch gemacht und die folgen nun.







21 April 2015

Die Preise der Bodenbeläge - Fliesenbemusterung + Nachtrag








Kürzlich haben wir die Preise für unsere letzte Bemusterung erhalten.

Dass die "Aufpreise" höher sind, als wir uns vorstellten, haben wir schon befürchtet aber mit diesen "Aufpreisen" hatten wir nicht gerechnet ... da blieben uns doch buchstäblich die Worte im Hals stecken.

Laut Standard sind Fliesen bis zu einem Format 30x60 enthalten. Die Bodenfliesen, die wir bemustert haben, sind 15x90 groß. Der reine Verlegeaufpreis beträgt pro Quadratmeter über 50% zuzüglich Mehrwertsteuer. Dieser beträchtliche "Aufpreis" erschließt sich uns nicht.
Nachtrag: Inzwischen haben wir ein neues Angebot bekommen, der Verlegeaufpreis wurde um 2/3 reduziert.

Für Wandfliesen, die wir zusätzlich zu den im Vertrag enthaltenen bekommen würden, wäre ein Aufpreis für die Standardfliesen pro Quadratmeter von deutlich über 100€ incl. Mehrwertsteuer zu bezahlen.
Wir haben uns inzwischen bei einem Fliesenleger vor Ort erkundigt. Für die Bodenfliesen, die wir bemustert haben, würde dort z.B. ein Quadratmeterpreis von 85€ incl. Material zu bezahlen sein, "Standardfliesen" entsprechend günstiger.
So wie es im Moment aussieht, hätten wir uns diese letzte Bemusterung sparen können. Das hätten wir auch, wenn uns die Preise im voraus bekannt gewesen wären. Diese Aufpreise sind für uns nicht akzeptabel. 
Derartige  Überraschungen könnte man vorab ausschließen, wenn die Preise bekannt gemacht würden. Aber da nicht einmal das Unternehmen bei dem wir die Fliesenbemusterung durchführten, diese Preise kennt, ist das wohl üblicherweise nicht vorgesehen.  
Wir wurden vor Vertragsabschluss immer wieder darauf hingewiesen, dass bei Weiss "alles aus eigener Hand" kommt. So ist auch die Firmenphilosophie, wie auf der Internetseite ersichtlich. Beim 2. Bemusterungstermin haben wir diesen Punkt angesprochen und deutlich gemacht, dass wir auf diesen Punkt sehr viel Wert legen, da das bezüglich unserer Entscheidung mit welcher Firma wir bauen, ein ausschlaggebendes Kriterium war. Nun sollen wir unterschreiben, dass "nach der Fertigstellung der Fliesenarbeiten eine Abnahme zwischen den Bauherren und dem Ausführenden zu erfolgen hat, um eventuelle Beanstandungen sofort klären zu können". Für uns wäre die "Ausführende" die Firma Weiss und Beanstandungen würden wir an diese richten.
Diese ganzen "unerfreulichen" Punkte beeinflussen unsere weitere Entscheidung bezüglich der Fliesen maßgeblich.


16 März 2015

Photovoltaik



Nachdem wir eine zentrale Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung in Kombination mit einer Wärmepumpe bekommen, war es für uns logisch, dass wir eine Photovoltaik auf dem Dach installieren lassen. Um diese Anlage so effektiv wie möglich zu betreiben, wird diese mit einem Batteriespeicher kombiniert (da für die Technik mein Mann zuständig ist, kann ich dies alles nur sehr laienhaft beschreiben - auf Anfrage gebe ich gerne seine Kontaktdaten weiter )



Lange hat sich mein Mann damit beschäftigt und sich Angebote zuschicken lassen. Am meisten überzeugte ihn das Angebot der Firma Zeo-Solar
So hatten wir nach unserem Notartermin vor einigen Wochen, einen Termin mit Herrn Zeck bei dieser Firma. Er sah sich unsere Hauspläne an und wollte die Lage und die Anzahl für unser Haus berechnen um die Anlage am effektivsten nutzen zu können. Einen großen Einfluss darauf hat natürlich die Sonneneinstrahlung. Wir fühlten uns bei Herrn Zeck sehr gut beraten und für uns war spätestens nach diesem Termin klar, dass wir die Anlage über diese Firma beziehen werden. Nach einigen Tagen traf das Angebot ein und wir werden auf einem Teil der Garage und auf der Südseite des Hauses Solarmodule bekommen. Um Kosten zu sparen, werden diese angebracht solange das Gerüst von Weiss am Haus aufgebaut ist.



Das smilie_gr_147.gif war das Resultat, als mein Mann das mit der Weitergabe seiner Kontaktdaten gelesen hat.
Nein, so was würde er NIE machen  




12 März 2015

Vor-Ort-Termin mit Hindernissen



Am Mittwoch hatten wir unseren Vor-Ort-Termin. Dabei haben wir unseren Bauleiter kennen gelernt und auch der Inhaber der Erdbaufirma Huber sollte dabei sein. Der Bauleiter war schon vor uns da. Bei diesem Termin haben wir zum ersten Mal die Ausmaße des Hauses und der Garage gesehen.  So mit diesen "Holzpfosten", die abgesteckt sind, wirken die Ausmaße relativ klein aber das Grundstück so schön groß. 

Wir haben mit dem Bauleiter einige Dinge besprochen. "Überraschungen" gab es auch wieder. Das Schnurgerüst über das wir mit der Verkäuferin mehrmals gesprochen haben und von dem sie immer wieder erklärte es wäre enthalten - was auch auf unserer Tabelle dokumentiert und mit der Verkäuferin besprochen wurde - ist nun doch nicht in vollem Umfang beinhaltet.
Der Vermesser wird die Schnur auf dem Gerüst anbringen aber das Gerüst hierfür soll nun die Erdbaufirma erstellen, was wir selbstverständlich bezahlen müssen. Es würde auch der Vermesser der von Weiss kommt, machen - gegen Aufpreis versteht sich. Solche "Feinheiten" verwundern uns doch immer wieder. Wir erwarten dann doch, dass man "Laien" und solche sind die Bauherren meistens, über solche Details informiert. Wenn man mehrmals hinterfragt und immer wieder bestätigt bekommt, es wäre enthalten, dann geht man selbstverständlich davon aus, dass ALLES enthalten ist. Schnurgerüst beinhaltet für einen Laien auch das "Gerüst". Diese "Kleinigkeiten" summieren sich inzwischen und gehen ins Geld.

Bei einigen Fertighausfirmen sind im Standard Versicherungen enthalten. Wir hatten unsere Verkäuferin bei 2 Terminen darauf angesprochen und sie erklärte uns jedes Mal, dass wir eine Bauhaftpflicht nicht benötigen würden, da nichts passieren könne, weil sofort der Keller in die Baugrube kommen würde und auch das Haus abgeschlossen werde und so könne nichts "weg kommen", da alle Materialien im abgeschlossenen Haus gelagert würden. Wir nahmen das dann so hin, uns war aber klar, dass wir auf die nötigen Versicherungen keinesfalls verzichten würden. Nun erklärte uns beim Termin der Bauleiter, dass ein Bauzaun aufgestellt werden müsse. Woraufhin ich meinte, dass die Verkäuferin uns erklärt hätte es könne nichts passieren, wir bräuchten nicht mal eine Versicherung. Seinen Einwand was machen sie, wenn ein Kind in den Keller fällt nahmen wir mit einem schmunzeln zur Kenntnis und mein Mann entgegnete, "vielleicht sollten die Verkäufer entsprechend geschult werden, damit sie nicht derartige Aussagen treffen".

Das Wasser ist bereits angeschlossen und liegt für die Hauseinführung äußerst günstig. Nachdem der Termin auf 9 Uhr angesetzt war und um kurz vor halb zehn noch niemand von der Erdbaufirma anwesend war, haben wir diese Punkte mit dem Bauleiter allein besprochen und auch die Unterlagen für die Firma mitgenommen.

Nach dem Gespräch sind wir bei der Firma Huber vorbei gefahren und dem Sohn des Firmeninhabers war es sichtlich peinlich, dass wir umsonst gewartet haben. Sein Vater hatte etwas verwechselt und dachte der Termin wäre um 11 Uhr. So waren wir kurz Kaffee trinken und anschließend nochmals dort. Als der Firmeninhaber uns sah hatte er ein sichtbar schlechtes Gewissen, wir waren uns sofort sympathisch und wurden auf Kaffee herein gebeten. Selbst das warten in der Kälte war schnell vergessen. Die Erdarbeiten werden um den 20. März  beginnen. Zum Abschied bekamen wir für das "umsonst warten und frieren" noch "a selba G'räucherts" und wurden, sobald wir im Haus wohnen, zum grillen eingeladen.
Huber

08 März 2015

2. Bemusterung



Unsere zweite  Bemusterung haben wir vor einigen Wochen erfolgreich hinter uns gebracht. Eine Entscheidung steht noch aus, alles andere konnten wir positiv klären. 

Gleich zu Beginn der Bemusterung haben wir erfahren, dass uns nun doch eine falsche Heizung verkauft wurde. Diese Heizung kann man nicht - beziehungsweise nur mit entsprechenden Einbauten - in Verbindung mit einem Schwedenofen betreiben. Dieser Zusatz stand bereits im Angebot und wir hatten die Verkäuferin auch darauf angesprochen und sie meinte, das ginge schon aber mit einem raumluftunabhängigen Ofen. Das war für uns eine schlüssige Erklärung. Nun wurde uns erklärt, dass das eben nicht ginge. Wir brauchen entweder einen zusätzlichen Einbau im Kamin oder wir nehmen gleich eine andere Heizung. Wobei wir dann doch die Variante mit der anderen Heizung bevorzugten. Da wir die Verkäuferin extra auf diesen Punkt angesprochen hatten und sie uns trotzdem diese Heizung verkauft hat, das verwundert uns heute noch. Alles wurde bei Weiss besprochen, da es für uns nicht in Frage kam, dass wir diesen Aufpreis komplett allein bezahlen. Es ging ohne Diskussionen und Weiss wird die Zusatzkosten komplett übernehmen.

Wir haben uns für ein anderes Modul bei der Gegensprechanlage entschieden, weil, das Standardmodell wirkt als wenn seit mehr als 30 Jahren das Design nicht verändert wurde. Wir möchten dann doch -gerade im technischen Bereich- etwas moderneres und haben das raus genommen, die Leitungen werden verlegt und das Gerät werden wir selbst anschließen. Im Garten werden wir eine elektrische Leitung legen lassen.

Bezüglich der Installation des Waschtisches im  Gästebad gab es auch Gesprächsbedarf. Uns wurde erklärt, dass der Waschtisch nur mittels einer zusätzlichen Wand angebracht werden könne. Ein paar Tage später bekamen wir hierfür den Preis, ca. 260€ netto, zuzüglich die dafür anfallenden Fliesen- und Verlegearbeiten. Auch das ging für uns gar nicht. Unser Haus wurde -laut Planungsgrundriss- verkauft und auch alle Sanitärobjekte waren bereits platziert. Auch dafür wird Weiss die Kosten übernehmen.

Einige Dinge haben wir raus genommen, wie Handtuchhalter ... und ähnliches. Da haben wir  andere Vorstellungen. Dafür haben wir uns für zwei randlose WC's entschieden. Auch eine andere Badewanne wird es, da die, die im Standard ist,  nicht zu mir passt.

Die Innentüren haben wir komplett raus genommen, die haben wir uns bei einem Schreiner vor Ort angesehen und es sind genau die, die ich haben wollte.

Dafür, dass die meisten Punkte inzwischen geklärt sind, sind wir den Sachbearbeitern bei Weiss sehr dankbar, im Großen und Ganzen sind wir mit dem bisher erreichten zufrieden.


Einen Punkt gibt es allerdings noch zu klären.



19 Februar 2015

Werkplanung




Vor zwei Tagen kam wieder Post von Weiss. Ein großer dicker Umschlag und als ich aufmachte, fielen mir viele Pläne entgegen.

Nach dem lesen des beiliegenden Briefes und genauer Betrachtung erkannte ich, dass eine Ausfertigung der Pläne für uns ist und die anderen kontrolliert werden mussten.

In der rechten Spalte der Pläne sah ich auf dem ersten Plan etwas, was mich verwunderte. Die "Noppenbahn" wäre von bauseits (also uns) anzubringen. Schon wieder etwas das wir machen sollen, wovon uns vorab niemand etwas gesagt hatte. Bei einem Telefonat mit dem Sachbearbeiter wurde ich gefragt, ob uns der Aufbau des Keller's nicht erklärt worden wäre. Nein, wurde er nicht - wir wissen, dass wir eine Perimeterdämmung bekommen, die war uns wichtig aber, dass wir nun zusätzlich eine Folie anbringen sollen, davon wussten wir nichts.
Ich erklärte auch noch, dass es für Laien äußerst schwierig ist, solche Pläne exakt zu kontrollieren und gegenzuzeichnen.

Wir haben sie kontrolliert, so gut uns das möglich ist, ich habe auch nochmals mit dem Sachbearbeiter telefoniert und dann heute die Pläne zurück geschickt.

17 Januar 2015

Küchenkauf



Am letzten Wochenende war es so weit - wir sind "einkaufen" gewesen. 
Mein - "unser" Küchentraum wird Wirklichkeit. Unser Weg führte uns nach Parsdorf. Dort fühlte ich mich bei meinem ersten Gespräch am besten beraten und das Preis-Leistungsverhältnis war auch nach unseren Vorstellungen. Ich war auch bei zwei kleineren Küchenstudios, bei dem einen bin ich innerhalb 30 Minuten geflüchtet, weil der Mitarbeiter überhaupt nicht verstanden hat, was ich eigentlich möchte und bei  dem anderen fühlte ich mich wie bei einem "Verkaufsgespräch, das innerhalb kürzester Zeit abgewickelt werden muss".

Allerdings haben wir bestimmt die Verkäuferin (Frau Meyer / Firma Segmüller) noch einige Nerven gekostet, weil wir doch einige Änderungen am ursprünglichen Plan hatten. Aber sie ist ganz ruhig geblieben und hat geduldig jede Änderung geplant, auch wenn wir sie hinterher wieder verworfen haben. Frau Meyer hat mich schon einige Tage vorher sehr gut beraten und mir manches was ich mir vorgestellt habe, auch ausgeredet. Manches stellt man sich eben ganz anders vor und mit so einem Küchenprogramm sieht alles dann doch etwas realistischer aus. Hinzu kommt, dass Fachleute einfach aus einem anderen Blickwinkel darauf sehen. Ich bin mit dem was wir gemeinsam geplant haben, sehr zufrieden und fühlte mich sehr gut beraten.

Wir werden eine Küche im Landhausstil bekommen. Es wird keine Landhausküche, sondern ein "Landhausstil". Aber einiges wird nicht so, wie ich es  ursprünglich geplant hatte. Von den "Retro-Elektrogeräten" sind wir tatsächlich ganz weg gekommen und haben zu Gunsten der Technik darauf verzichtet. Ich bin mit dieser Entscheidung zufrieden, weil sie mir auch das arbeiten erleichtern wird.  

Lange haben wir überlegt, ob wir in der Halbinsel wirklich eine Dunstabzugshaube möchten aber nach vielen Recherchen im Internet haben wir nun doch beschlossen eine Dunstabzugshaube einzusetzen. Denn irgendwo in den "Weiten des Internets" habe ich gelesen, dass es bei einer zentralen Lüftung durchaus von Vorteil ist, weil ansonsten evtl. die Lüftungsrohre mit Fett verunreinigt werden. Dieses Argument hat uns beide sofort überzeugt. 

Auf eine größere Gefriereinheit im Kühlschrank haben wir verzichtet, weil bei uns der Abgang zum Keller direkt neben der Küche ist und wir dort einen Gefrierschrank aufstellen werden (davon muss ich allerdings meinen Mann noch überzeugen). 

Ein ganz kleiner Teil wird dann doch "retro", nämlich die Armatur am Spülbecken, die haben wir auf die Griffe abgestimmt. Von einer Arbeitsplatte in Holzoptik sind wir auch weg, da wir aller Voraussicht nach, im ganzen Erdgeschoss Fliesen in Holzoptik bekommen werden. Das wird endgültig bei der 2. Bemusterung Ende Januar entschieden. Und hier genau den gleichen Ton zu treffen, so dass Arbeitsplatte und Bodenbelag stimmig sind, halte ich für äußerst schwierig. 

Beim Geschirrspüler war mir / uns am wichtigsten, dass er relativ geräuscharm ist, weil unsere Küche - zwar sichtbar getrennt durch eine Wand - trotzdem zum Wohnzimmer offen ist. 

Der Backofen hat eine Pyrolysefunktion. Endlich hat das lästige putzen ein Ende. Das ist im Moment, hier in diesem Haus besonders schlimm, weil der Backofen in Höhe meiner Schulter (ja, ich bin klein) eingebaut ist. Um den Backofen putzen zu können, muss ich auf eine Leiter steigen. Die Verrenkungen die ich dabei machen muss, möchte bestimmt niiiiemand sehen 










08 Januar 2015

Küchenplanung




Ende Januar haben wir den nächsten Bemusterungstermin und bis dahin noch einige Aufgaben zu erledigen. Unter anderem geht es um die Küchenplanung. Die Besuche bei einigen Küchenstudios und Möbelhäusern habe ich übernommen. Inzwischen mag ich das Wort Küche kaum mehr hören.

Der Grundriss unserer Küche







In etwa wird die Küche so werden wie auf dem Plan eingezeichnet. Der Herd soll allerdings auf der anderen Seite in Richtung Essbereich sein.

Bei unseren ersten Überlegungen dachten wir an eine "Insellösung" aber da die "Insel" im Verhältnis zur Küche, aus Platzgründen zu klein wäre, haben wir uns für eine "Halbinsel" mit Schränken die vom Essbereich aus zugänglich sind, entschieden. 

In die Ecke sollen, laut momentanem Plan, "Lemans-Schränke" kommen.

Inzwischen habe ich in einem Küchenforum gelesen, dass diese "Ecklösungen" im Verhältnis zu ihrem "Nutzen" zu teuer sind. Am Samstag haben wir nochmal einen Termin bei dem Möbelhaus bei dem das Preis-Leistungsverhältnis unserer Meinung nach und nach den Angeboten die wir gesehen haben, am besten ist.

Zu besprechen gibt es noch einiges.

Zum Beispiel die Stromversorgung in der Halbinsel. Das für und wider eines Dunstabzugs bei einer Be- und Entlünftungsanlage im Haus. Brauchen wir einen Dunstabzugs, das fragen wir uns immer noch. Auch von dem Backofen in Nostalgieoptik sind wir -beziehungsweise ich-, denn ich wollte den, zu Gunsten der Technik abgekommen.



07 Oktober 2014

Es läuft schleppend an



Unsere Hausverkäuferin hatte uns erklärt, dass sich die zuständige Architektin innerhalb der nächsten zwei Wochen melden würde, dann eine Bemusterung im Werk stattfände  und anschließend die Bauantragsunterlagen erstellt würden. Diese wären in etwa Ende September/Anfang Oktober erstellt.

Am 1.9. traf die Bestätigung unseres Kaufvertrages ein. Hier wurde uns auch der Name unserer Ansprechpartnern/Architektin genannt, diese wollte sich mit uns in Verbindung setzen.

Nach einigen Tagen beschlossen wir, auch hinsichtlich unseres doch sehr engen Zeitplans, selbst Kontakt aufzunehmen. Bei diesem Gespräch nannte sie mir einen Termin Ende Oktober, ich wies sie auf unseren knappen Zeitplan hin und sie meinte, das wäre kein Problem. Ein früherer Termin wäre nicht möglich.

Nach Rücksprache mit meinem Mann und einem Telefonat zwischen ihm und der Architektin bekamen wir einen anderen Termin am 17. Oktober 2014.

Im Gegensatz zu anderen Firmen finden bei dieser Firma 3 voneinander getrennte Bemusterungstermine statt. Andere Firmen machen das an 2 Tagen mit Übernachtung der Bauherren.

So bereiteten wir uns auf diesen Termin vor, da die Architektin meinte, wir sollten grundsätzliche Gedanken zur Gestaltung und dem Stil des Hauses, sowie die Platzierung der Küche machen.

05 Oktober 2014

Der Weg zum Entschluss ein Haus zu bauen



Nachdem wir nun Jahre überlegt und abgewägt haben, haben wir uns entschlossen, wir wollen ein eigenes Heim. 

Zuerst dachten wir, es soll ein "fertiges Haus" werden. Ein "altes" Haus, ein Haus, so wie ich sie mag. Mit dem Charme der vergangenen Tage, ein Haus, das bereits mit Leben erfüllt war. 





Was wir allerdings bei dieser Suche erlebt haben, hat uns ernsthaft nachdenken lassen. Von Maklern, die Häuser zu einem Festpreis anbieten und dann bei der Besichtigung ein Formular auf den Tisch legen und sagen "Wie viel ist ihnen denn nun das Haus wert?". In solch einem Fall, gar nichts mehr, denn wenn ein Festpreis im Expose steht, erwarten wir auch, dass wir das Haus zu diesem Preis bekommen. Häuser die "ruhig gelegen" sind, stellten sich heraus, als direkt an der Ortsausgangsstraße liegend, von dem Zustand der Häuser gar nicht zu reden - das würde Seiten füllen. Ein anderer bot ein Haus aus einer Privatinsolvenz an, bei der Besichtigung erklärte er uns, dass sich niemand ernsthaft für das Haus interessiert. Es lief alles über den Makler und einen Insolvenzverwalter, wir wurden von dem Makler hin gehalten ... aber die Finanzierungsbestätigung der Bank sollten wir abgeben und dann hörten wir nichts mehr. Kurz und gut, das war der Punkt an dem wir uns entschlossen haben - wir bauen selbst. 

Dann ging die Suche nach einem Grundstück los. Auch das ist nicht so einfach wie man es sich vorstellt. Zeitgleich nahmen wir Kontakt zu Fertighausfirmen auf, da für uns klar war, wir bauen schlüsselfertig. Mehrmals wurde mir gesagt, das schwierigste sei die Suche nach einem Grundstück. Wir wollen einen etwas größeren Garten und da wurde es schon schwierig, da viele Grundstücke nicht in Frage kamen. 

Aber wir haben unser Grundstück gefunden, ohne Makler. Auch der Notartermin fand relativ schnell statt und wir hatten "unser" Grundstück gekauft. Nun ging es an die ernsthafte Auswahl des richtigen Hausanbieters. Dafür fuhren wir auch in eine Musterhausausstellung. Nach diesem Besuch waren wir förmlich "erschlagen" von Eindrücken und einigen Gesprächen. Die Holzhausanbieter erklärten ihre Art des bauens als das einzig Richtige an und die Massivhausanbieter taten das Gleiche. So sind wir zu dem Entschluss gekommen, für uns entscheidet die Qualität und der Preis. 

Viele Gespräche fanden statt. Auch da erlebten wir so einiges. Die meisten kamen zu spät, wenige gar nicht. Um uns die Auswahl zu erleichtern, stellten wir die Angebote und die Leistungsbeschreibungen in einer Tabelle gegenüber. Ein Verkäufer erklärte uns, wir hätten die Angebote "regelrecht zerpflückt". Wir empfanden das als Kompliment, denn genau das war unsere Absicht. Schließlich hatten wir uns vorab informiert und wir wollten möglichst viele Risiken ausschließen. Einen Tipp der im Internet immer wieder zu lesen war, nahmen wir uns besonders zu Herzen - was nicht im Angebot, beziehungsweise der Bauleistungsbeschreibung steht, bekommt man auch nicht!!!

Am Ende hatten wir 3 Anbieter in der engeren Auswahl. Immer wieder haben wir "aufgestockt", wollten noch etwas dazu ... haben die Angebote verändert. Schließlich soll es "unser" Haus werden, genau das was wir uns wünschen und auch leisten können. Da sich der Preis auch nach den Grundrissen richtet, haben wir viele gesehen, manche Vorschläge nur kopfschüttelnd betrachtet. Das was sich hier so kurz liest, hat Wochen in Anspruch genommen. Schließlich hatten wir uns aber ein Ziel gesetzt, Anfang August 2014 wollten wir uns für einen Anbieter entscheiden. 

Am Tag der Entscheidung wurde es nochmal hektisch, wir hatten uns eigentlich schon entschieden ... aber ein anderer Anbieter legte nochmals nach ... dennoch am Ende blieben wir bei unserer Entscheidung.

Gleich am nächsten Tag wurde ein vorläufiger Grundriss mit der Hausverkäuferin, die Architektin ist, erstellt. Gemeinsam mit ihr hatte ich endlich auch da die richtige Lösung gefunden. Ich bekomme meinen Essplatz und kann endlich in den Garten sehen vom Frühstückstisch aus. 

Nach Rücksprache mit der Verkaufsleitung bekamen wir auch die Bestätigung, dass unser Haus Ende August 2015 bezugsfertig ist. So unterschrieben wir am 20. August 2015 den Vertrag und fühlten uns gut mit unserer Entscheidung.