08 April 2015
3. und letzter Bemusterungstermin
Gestern sind wir zum dritten Bemusterungstermin gestartet.
Wieder knapp 3 Stunden Fahrzeit und das zum dritten Mal, wir sind froh, dass das nun erledigt ist. Wir werden die nächsten Monate noch oft zur Baustelle fahren und auch das ist hin- und zurück eine ziemliche Strecke.
Wir sind zu früh bei dem für diesen Bemusterungstermin zuständigen Baustoff-Fachhandel angekommen. Überrascht waren wir, weil wir dort bereits bei der zweiten Bemusterung die Sanitärobjekte ausgesucht hatten. Vom Ablauf, dem Zeitaufwand und den Fahrtkosten, wäre es für uns einfacher gewesen, die Fliesen schon bei der 2. Bemusterung auszusuchen. Wir haben dieses Mal knapp 1 1/2 Stunde dafür gebraucht, die wir bei der vorigen Bemusterung ganz leicht mit erledigen hätten können.
Da wir im Erdgeschoss alles gefliest bekommen, haben wir uns schon vorab für Fliesen in Holzoptik entschieden. Im Standard sind relativ "einfache" Holzoptikfliesen enthalten. So haben wir uns für Fliesen außerhalb des Standards entschieden, die außerdem ein Format haben, was zusätzlich für das verlegen einen Aufpreis bedeutet. Allerdings fällt die endgültige Entscheidung erst, wenn wir wissen wie hoch der Aufpreis für das nicht im Standard enthaltene Format ist. So haben wir uns auch noch "Alternativfliesen" ausgesucht, wenn uns der Aufpreis zu hoch ist. Einfacher wäre natürlich, wenn der Aufpreis für das verlegen bereits bei der Bemusterung bekannt wäre.
Für die beiden Bäder werden wir Wandfliesen in creme bekommen, die nehmen wir aus dem Standard, da wir die Wandfliesen relativ einfach haben wollen, um den Gesamteindruck nicht zu unruhig wirken zu lassen.
Bei den Fliesen für die Küche gab es noch eine kleinere Diskussion. Für unsere Küche im Landhausstil werden wir relativ kleine längliche Fliesen in Magnolie bekommen, die nicht im Standard enthalten sind und über 80€ für den Quadratmeter kosten. Aber in der Küche dürfte sich der Mehrpreis, aufgrund der geringen zu fliesenden Fläche, im Rahmen bewegen.
Wie schon erwähnt, nach knapp 1,5 Stunden waren wir bereits fertig und machten uns um 10.45 Uhr wieder auf den Rückweg.
Zu "kritisieren" hätten wir noch etwas. Wenn, im Gegensatz zu anderen Fertighausanbietern, die die Bemusterung an zwei oder drei aufeinander folgenden Tagen abwickeln, bei Weiss die Bemusterungstermine an 3 verschiedenen Terminen stattfinden und die Kosten für Fahrt und Zeitaufwand bei den Käufern liegt, wäre es schon eine nette Aufmerksamkeit, wenn man beim 3. Termin zumindest mit Getränken versorgt werden würde. Wir waren über 7 Stunden unterwegs für einen Termin, den man auch mit der 2. Bemusterung erledigen hätte können und bekamen nicht mal ein Glas Wasser oder eine Tasse Kaffee angeboten.
30 März 2015
Erdarbeiten
Am Samstag waren wir am Grundstück, das Wetter war super und so konnten wir bei Sonnenschein unsere "Baugrube" besichtigen.
Inzwischen hängt auch unsere Bautafel.
Der Chef der Erdbaufirma, Herr Huber, hat sie laminiert und aufgehängt.
Ja, da arbeitet wirklich noch der Chef selbst
Der Chef der Erdbaufirma, Herr Huber, hat sie laminiert und aufgehängt.
Ja, da arbeitet wirklich noch der Chef selbst

Wir sind jetzt offiziell "Bauherren", gibt es auch "Baufrauen"?
Endlich gab es mal was zu fotografieren.
Das Schnurgerüst wurde auch erstellt und eingemessen.
Der Kanalanschluss wurde auch frei gelegt.
Für mich sieht das aus wie archäologische Ausgrabungsarbeiten.
Vielleicht wird ja noch was gefunden - Erdöl ... ? ...
Bitte keine archäologischen Funde, das würde alles nur verzörgern Vielleicht wird ja noch was gefunden - Erdöl ... ? ...

16 März 2015
Photovoltaik
Nachdem wir eine zentrale Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung in Kombination mit einer Wärmepumpe bekommen, war es für uns logisch, dass wir eine Photovoltaik auf dem Dach installieren lassen. Um diese Anlage so effektiv wie möglich zu betreiben, wird diese mit einem Batteriespeicher kombiniert (da für die Technik mein Mann zuständig ist, kann ich dies alles nur sehr laienhaft beschreiben - auf Anfrage gebe ich gerne seine Kontaktdaten weiter
)Lange hat sich mein Mann damit beschäftigt und sich Angebote zuschicken lassen. Am meisten überzeugte ihn das Angebot der Firma Zeo-Solar
So hatten wir nach unserem Notartermin vor einigen Wochen, einen Termin mit Herrn Zeck bei dieser Firma. Er sah sich unsere Hauspläne an und wollte die Lage und die Anzahl für unser Haus berechnen um die Anlage am effektivsten nutzen zu können. Einen großen Einfluss darauf hat natürlich die Sonneneinstrahlung. Wir fühlten uns bei Herrn Zeck sehr gut beraten und für uns war spätestens nach diesem Termin klar, dass wir die Anlage über diese Firma beziehen werden. Nach einigen Tagen traf das Angebot ein und wir werden auf einem Teil der Garage und auf der Südseite des Hauses Solarmodule bekommen. Um Kosten zu sparen, werden diese angebracht solange das Gerüst von Weiss am Haus aufgebaut ist.
Das
war das Resultat, als mein Mann das mit der Weitergabe seiner Kontaktdaten gelesen hat.Nein, so was würde er NIE machen
12 März 2015
Vor-Ort-Termin mit Hindernissen
Am Mittwoch hatten wir unseren Vor-Ort-Termin. Dabei haben wir unseren Bauleiter kennen gelernt und auch der Inhaber der Erdbaufirma Huber sollte dabei sein. Der Bauleiter war schon vor uns da. Bei diesem Termin haben wir zum ersten Mal die Ausmaße des Hauses und der Garage gesehen. So mit diesen "Holzpfosten", die abgesteckt sind, wirken die Ausmaße relativ klein aber das Grundstück so schön groß.
Wir haben mit dem Bauleiter einige Dinge besprochen. "Überraschungen" gab es auch wieder. Das Schnurgerüst über das wir mit der Verkäuferin mehrmals gesprochen haben und von dem sie immer wieder erklärte es wäre enthalten - was auch auf unserer Tabelle dokumentiert und mit der Verkäuferin besprochen wurde - ist nun doch nicht in vollem Umfang beinhaltet.
Der Vermesser wird die Schnur auf dem Gerüst anbringen aber das Gerüst hierfür soll nun die Erdbaufirma erstellen, was wir selbstverständlich bezahlen müssen. Es würde auch der Vermesser der von Weiss kommt, machen - gegen Aufpreis versteht sich. Solche "Feinheiten" verwundern uns doch immer wieder. Wir erwarten dann doch, dass man "Laien" und solche sind die Bauherren meistens, über solche Details informiert. Wenn man mehrmals hinterfragt und immer wieder bestätigt bekommt, es wäre enthalten, dann geht man selbstverständlich davon aus, dass ALLES enthalten ist. Schnurgerüst beinhaltet für einen Laien auch das "Gerüst". Diese "Kleinigkeiten" summieren sich inzwischen und gehen ins Geld.
Bei einigen Fertighausfirmen sind im Standard Versicherungen enthalten. Wir hatten unsere Verkäuferin bei 2 Terminen darauf angesprochen und sie erklärte uns jedes Mal, dass wir eine Bauhaftpflicht nicht benötigen würden, da nichts passieren könne, weil sofort der Keller in die Baugrube kommen würde und auch das Haus abgeschlossen werde und so könne nichts "weg kommen", da alle Materialien im abgeschlossenen Haus gelagert würden. Wir nahmen das dann so hin, uns war aber klar, dass wir auf die nötigen Versicherungen keinesfalls verzichten würden. Nun erklärte uns beim Termin der Bauleiter, dass ein Bauzaun aufgestellt werden müsse. Woraufhin ich meinte, dass die Verkäuferin uns erklärt hätte es könne nichts passieren, wir bräuchten nicht mal eine Versicherung. Seinen Einwand was machen sie, wenn ein Kind in den Keller fällt nahmen wir mit einem schmunzeln zur Kenntnis und mein Mann entgegnete, "vielleicht sollten die Verkäufer entsprechend geschult werden, damit sie nicht derartige Aussagen treffen".
Das Wasser ist bereits angeschlossen und liegt für die Hauseinführung äußerst günstig. Nachdem der Termin auf 9 Uhr angesetzt war und um kurz vor halb zehn noch niemand von der Erdbaufirma anwesend war, haben wir diese Punkte mit dem Bauleiter allein besprochen und auch die Unterlagen für die Firma mitgenommen.
Nach dem Gespräch sind wir bei der Firma Huber vorbei gefahren und dem Sohn des Firmeninhabers war es sichtlich peinlich, dass wir umsonst gewartet haben. Sein Vater hatte etwas verwechselt und dachte der Termin wäre um 11 Uhr. So waren wir kurz Kaffee trinken und anschließend nochmals dort. Als der Firmeninhaber uns sah hatte er ein sichtbar schlechtes Gewissen, wir waren uns sofort sympathisch und wurden auf Kaffee herein gebeten. Selbst das warten in der Kälte war schnell vergessen. Die Erdarbeiten werden um den 20. März beginnen. Zum Abschied bekamen wir für das "umsonst warten und frieren" noch "a selba G'räucherts" und wurden, sobald wir im Haus wohnen, zum grillen eingeladen.
Huber
08 März 2015
2. Bemusterung
Unsere zweite Bemusterung haben wir vor einigen Wochen erfolgreich hinter uns gebracht. Eine Entscheidung steht noch aus, alles andere konnten wir positiv klären.
Gleich zu Beginn der Bemusterung haben wir erfahren, dass uns nun doch eine falsche Heizung verkauft wurde. Diese Heizung kann man nicht - beziehungsweise nur mit entsprechenden Einbauten - in Verbindung mit einem Schwedenofen betreiben. Dieser Zusatz stand bereits im Angebot und wir hatten die Verkäuferin auch darauf angesprochen und sie meinte, das ginge schon aber mit einem raumluftunabhängigen Ofen. Das war für uns eine schlüssige Erklärung. Nun wurde uns erklärt, dass das eben nicht ginge. Wir brauchen entweder einen zusätzlichen Einbau im Kamin oder wir nehmen gleich eine andere Heizung. Wobei wir dann doch die Variante mit der anderen Heizung bevorzugten. Da wir die Verkäuferin extra auf diesen Punkt angesprochen hatten und sie uns trotzdem diese Heizung verkauft hat, das verwundert uns heute noch. Alles wurde bei Weiss besprochen, da es für uns nicht in Frage kam, dass wir diesen Aufpreis komplett allein bezahlen. Es ging ohne Diskussionen und Weiss wird die Zusatzkosten komplett übernehmen.
Wir haben uns für ein anderes Modul bei der Gegensprechanlage entschieden, weil, das Standardmodell wirkt als wenn seit mehr als 30 Jahren das Design nicht verändert wurde. Wir möchten dann doch -gerade im technischen Bereich- etwas moderneres und haben das raus genommen, die Leitungen werden verlegt und das Gerät werden wir selbst anschließen. Im Garten werden wir eine elektrische Leitung legen lassen.
Bezüglich der Installation des Waschtisches im Gästebad gab es auch Gesprächsbedarf. Uns wurde erklärt, dass der Waschtisch nur mittels einer zusätzlichen Wand angebracht werden könne. Ein paar Tage später bekamen wir hierfür den Preis, ca. 260€ netto, zuzüglich die dafür anfallenden Fliesen- und Verlegearbeiten. Auch das ging für uns gar nicht. Unser Haus wurde -laut Planungsgrundriss- verkauft und auch alle Sanitärobjekte waren bereits platziert. Auch dafür wird Weiss die Kosten übernehmen.
Einige Dinge haben wir raus genommen, wie Handtuchhalter ... und ähnliches. Da haben wir andere Vorstellungen. Dafür haben wir uns für zwei randlose WC's entschieden. Auch eine andere Badewanne wird es, da die, die im Standard ist, nicht zu mir passt.
Die Innentüren haben wir komplett raus genommen, die haben wir uns bei einem Schreiner vor Ort angesehen und es sind genau die, die ich haben wollte.
Dafür, dass die meisten Punkte inzwischen geklärt sind, sind wir den Sachbearbeitern bei Weiss sehr dankbar, im Großen und Ganzen sind wir mit dem bisher erreichten zufrieden.
Einen Punkt gibt es allerdings noch zu klären.
22 Februar 2015
Vorschusszinsen
Unsere zweite Rechnung ist fällig.
Da wir manche Beträge "noch" selbst bezahlen, wollte ich überweisen.
Kein Problem dachte ich ...hole ich das Geld von meinem Quartalssparbuch.
Jetzt stellte sich heraus, dass ich nun für mein eigenes Geld Vorschusszinsen bezahlen muss. Dass ich keine Zinsen bekomme, das war mir klar.
Auch, dass ich evtl. Zinsen zurück zahlen muss.
ABER, dass ich für mein eigenes Geld Vorschusszinsen bezahlen muss - dieser Sachverhalt erschließt sich mir überhaupt nicht.

Eine Nachricht an die Bank ist geschrieben ...
Wie ich eben im Internet gelesen habe, bietet die Bank dieses Konto neu nicht mehr an, nur noch für bereits bestehende Konten ... vielen Dank, ich verzichte auch gerne darauf.
19 Februar 2015
Werkplanung
Vor zwei Tagen kam wieder Post von Weiss. Ein großer dicker Umschlag und als ich aufmachte, fielen mir viele Pläne entgegen.
Nach dem lesen des beiliegenden Briefes und genauer Betrachtung erkannte ich, dass eine Ausfertigung der Pläne für uns ist und die anderen kontrolliert werden mussten.
In der rechten Spalte der Pläne sah ich auf dem ersten Plan etwas, was mich verwunderte. Die "Noppenbahn" wäre von bauseits (also uns) anzubringen. Schon wieder etwas das wir machen sollen, wovon uns vorab niemand etwas gesagt hatte. Bei einem Telefonat mit dem Sachbearbeiter wurde ich gefragt, ob uns der Aufbau des Keller's nicht erklärt worden wäre. Nein, wurde er nicht - wir wissen, dass wir eine Perimeterdämmung bekommen, die war uns wichtig aber, dass wir nun zusätzlich eine Folie anbringen sollen, davon wussten wir nichts.
Ich erklärte auch noch, dass es für Laien äußerst schwierig ist, solche Pläne exakt zu kontrollieren und gegenzuzeichnen.
Wir haben sie kontrolliert, so gut uns das möglich ist, ich habe auch nochmals mit dem Sachbearbeiter telefoniert und dann heute die Pläne zurück geschickt.
12 Februar 2015
Sie ist daaaaa
Wir haben sie.

Unsere Baugenehmigung ist heute angekommen.
Das bringt uns schon sehr viel weiter und unserem Ziel wieder näher.
Man möchte nicht glauben wie sehr man sich über solche Post freuen kann.

Die Punkte in denen wir vom Bebauungsplan abweichen wurden genehmigt und so können wir unseren Vorstellungen entsprechend bauen.
Es gibt noch Auflagen:
- die Baubeginnsanzeige rechtzeitig zu senden
- Baybo Art.62 Abos.3 (was das für uns heißt müssen wir noch mit der Baufirma
besprechen)
Unseren zweiten Bemusterungstermin hatten wir bereits und darüber werde ich noch gesondert berichten.
17 Januar 2015
Küchenkauf
Am letzten Wochenende war es so weit - wir sind "einkaufen" gewesen.
Mein - "unser" Küchentraum wird Wirklichkeit. Unser Weg führte uns nach Parsdorf. Dort fühlte ich mich bei meinem ersten Gespräch am besten beraten und das Preis-Leistungsverhältnis war auch nach unseren Vorstellungen. Ich war auch bei zwei kleineren Küchenstudios, bei dem einen bin ich innerhalb 30 Minuten geflüchtet, weil der Mitarbeiter überhaupt nicht verstanden hat, was ich eigentlich möchte und bei dem anderen fühlte ich mich wie bei einem "Verkaufsgespräch, das innerhalb kürzester Zeit abgewickelt werden muss".
Allerdings haben wir bestimmt die Verkäuferin (Frau Meyer / Firma Segmüller) noch einige Nerven gekostet, weil wir doch einige Änderungen am ursprünglichen Plan hatten. Aber sie ist ganz ruhig geblieben und hat geduldig jede Änderung geplant, auch wenn wir sie hinterher wieder verworfen haben. Frau Meyer hat mich schon einige Tage vorher sehr gut beraten und mir manches was ich mir vorgestellt habe, auch ausgeredet. Manches stellt man sich eben ganz anders vor und mit so einem Küchenprogramm sieht alles dann doch etwas realistischer aus. Hinzu kommt, dass Fachleute einfach aus einem anderen Blickwinkel darauf sehen. Ich bin mit dem was wir gemeinsam geplant haben, sehr zufrieden und fühlte mich sehr gut beraten.
Wir werden eine Küche im Landhausstil bekommen. Es wird keine Landhausküche, sondern ein "Landhausstil". Aber einiges wird nicht so, wie ich es ursprünglich geplant hatte. Von den "Retro-Elektrogeräten" sind wir tatsächlich ganz weg gekommen und haben zu Gunsten der Technik darauf verzichtet. Ich bin mit dieser Entscheidung zufrieden, weil sie mir auch das arbeiten erleichtern wird.
Lange haben wir überlegt, ob wir in der Halbinsel wirklich eine Dunstabzugshaube möchten aber nach vielen Recherchen im Internet haben wir nun doch beschlossen eine Dunstabzugshaube einzusetzen. Denn irgendwo in den "Weiten des Internets" habe ich gelesen, dass es bei einer zentralen Lüftung durchaus von Vorteil ist, weil ansonsten evtl. die Lüftungsrohre mit Fett verunreinigt werden. Dieses Argument hat uns beide sofort überzeugt.
Auf eine größere Gefriereinheit im Kühlschrank haben wir verzichtet, weil bei uns der Abgang zum Keller direkt neben der Küche ist und wir dort einen Gefrierschrank aufstellen werden (davon muss ich allerdings meinen Mann noch überzeugen).

Ein ganz kleiner Teil wird dann doch "retro", nämlich die Armatur am Spülbecken, die haben wir auf die Griffe abgestimmt. Von einer Arbeitsplatte in Holzoptik sind wir auch weg, da wir aller Voraussicht nach, im ganzen Erdgeschoss Fliesen in Holzoptik bekommen werden. Das wird endgültig bei der 2. Bemusterung Ende Januar entschieden. Und hier genau den gleichen Ton zu treffen, so dass Arbeitsplatte und Bodenbelag stimmig sind, halte ich für äußerst schwierig.
Beim Geschirrspüler war mir / uns am wichtigsten, dass er relativ geräuscharm ist, weil unsere Küche - zwar sichtbar getrennt durch eine Wand - trotzdem zum Wohnzimmer offen ist.
Der Backofen hat eine Pyrolysefunktion. Endlich hat das lästige putzen ein Ende. Das ist im Moment, hier in diesem Haus besonders schlimm, weil der Backofen in Höhe meiner Schulter (ja, ich bin klein) eingebaut ist. Um den Backofen putzen zu können, muss ich auf eine Leiter steigen. Die Verrenkungen die ich dabei machen muss, möchte bestimmt niiiiemand sehen

08 Januar 2015
Küchenplanung
Ende Januar haben wir den nächsten Bemusterungstermin und bis dahin noch einige Aufgaben zu erledigen. Unter anderem geht es um die Küchenplanung. Die Besuche bei einigen Küchenstudios und Möbelhäusern habe ich übernommen. Inzwischen mag ich das Wort Küche kaum mehr hören.
Der Grundriss unserer Küche
In etwa wird die Küche so werden wie auf dem Plan eingezeichnet. Der Herd soll allerdings auf der anderen Seite in Richtung Essbereich sein.
Bei unseren ersten Überlegungen dachten wir an eine "Insellösung" aber da die "Insel" im Verhältnis zur Küche, aus Platzgründen zu klein wäre, haben wir uns für eine "Halbinsel" mit Schränken die vom Essbereich aus zugänglich sind, entschieden.
In die Ecke sollen, laut momentanem Plan, "Lemans-Schränke" kommen.
Inzwischen habe ich in einem Küchenforum gelesen, dass diese "Ecklösungen" im Verhältnis zu ihrem "Nutzen" zu teuer sind. Am Samstag haben wir nochmal einen Termin bei dem Möbelhaus bei dem das Preis-Leistungsverhältnis unserer Meinung nach und nach den Angeboten die wir gesehen haben, am besten ist.
Zu besprechen gibt es noch einiges.
Zum Beispiel die Stromversorgung in der Halbinsel. Das für und wider eines Dunstabzugs bei einer Be- und Entlünftungsanlage im Haus. Brauchen wir einen Dunstabzugs, das fragen wir uns immer noch. Auch von dem Backofen in Nostalgieoptik sind wir -beziehungsweise ich-, denn ich wollte den, zu Gunsten der Technik abgekommen.
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