16 Oktober 2015

Unser "Freund" der Maler - abendliche Überraschung



Rätsel:

1. Wie deutet man diese Bilder?




2. Was ist hier falsch?





Zu 1: Was an dieser Absperrung kann man nicht verstehen? Gestern Abend ca. 18.15 Uhr klingelte es. Wer steht direkt vor der Tür? Der Maler - meine erste Reaktion "nicht auf das Podest treten!"

Zu 2: Dann wollte er unsere Reklamation (siehe Bild 2) begutachten. Er erklärte mir, das wäre alles in Ordnung das wäre Handwerk und man sähe eben die Tapetenübergänge.  Worauf ich ihm erklärte, dass genau solche Übergänge beim Kauf des Hauses Thema gewesen wäre und uns versichert wurde, dass solche Übergänge nur bei nicht ordnungsgemäßer Ausführung vorkämen. Dann erklärte ich ihm, dass wir das so nicht akzeptieren und warum diese Übergänge nur hier sichtbar wären.
Zur Erklärung - das gleiche ist nochmal rechts, man sieht genau diese eine Tapetenbahn - ist nur schwer zu fotografieren.
Er meinte dann, er würde dem Bauleiter mitteilen, dass "alles in Ordnung" ist und falls er nochmal kommen würde, weil er das ausbessern müsse, dass er vorher anrufen würde". Ich machte ihm nochmals deutlich, dass ich ihm bei seinem letzten "Überraschungsbesuch" (der war auch am Abend) schon erklärt hätte, dass er vorher anrufen soll. Sein Argument: "Ich war gerade in Mühldorf."
Und? Das ist für mich keine Begründung, die mich zufrieden stellt.


- Warum läuft man durch eine Absperrung? Es ist ganz deutlich ersichtlich, dass man den Eingangsbereich nicht betreten soll. Etwaige nachfolgende Schäden werden wir selbstverständlich geltend machen. Wir gehen seit 2 Tagen über die Terrasse ins Haus, sogar unsere Hündin, führe ich hinten durch und die wiegt erheblich weniger als der Maler. Ich war gestern Abend so wütend. Wir schränken uns ein - um Schäden zu vermeiden und der "Herr Maler" latscht mal einfach so durch.

- Wir haben eine Reklamation und als solche sollte man das auch behandeln und nicht mit den Worten abtun "das ist alles in Ordnung". Dann müssten wir im ganzen Haus diese Übergänge haben und - ich weiß, dass DAS nicht in Ordnung ist. Denn genau diese Stelle wurde im Übergabeprotokoll bereits aufgeführt als Reklamation. Da wurde uns der Tipp gegeben "stellen sie doch etwas davor". Hallo? Man sieht diese Stelle schon beim betreten der Küche und nein, wir stellen nichts davor, weil das nie unser Plan war.

- Was an dem Satz "Bitte vorher anrufen und einen Termin vereinbaren." ist unverständlich?

Und jetzt meine gaaaanz persönliche Meinung zu dem Ganzen.

Der Maler ist menschlich unmöglich - wie bereits in diesen beiden Beiträgen berichtet.


Nun könnte ich wieder argumentieren - "alles aus eigener Hand" wird von der Firma Weiss verkündet. Und der Maler ist eben selbstständig und in dieser Konstellation nicht weisungsgebunden. Er benimmt sich unmöglich. Selbst bei der Hausübergabe fiel uns das auf. Der Bauleiter sprach ihn an und er reagierte nicht, erst nach Aufforderung fand er es dann doch für richtig zu antworten, beziehungsweise zu kommen. Und solches Benehmen sah ich bei ihm nicht nur einmal. Mit Handwerkern von Weiss hatten wir keine Probleme. Vielleicht sollte die Firma Weiss hier ihr Konzept nochmals überdenken und doch auf eigenes Personal zurück greifen. Unsere Erfahrung spricht auf alle Fälle dafür! Ärgerlich zusätzlich ist, dass wir bei der 2. Bemusterung dieses Thema angesprochen hatten, mit dem Hinweis, dass wir Wert auf "alles aus eigener Hand legen und dies bitte bei der Planung berücksichtigt werden solle".

Im übrigen betonte gerade unsere Hausverkäuferin genau diesen Punkt mehrmals und hob dieses Argument deutlich hervor. Wir hatten zu dem Zeitpunkt noch einen anderen Anbieter in der Auswahl, der um einiges günstiger war, aber einen Teil der Leistungen durch externe Firmen ausführen lassen wollte. Genau aus dem Grund entschieden wir uns gegen diese Firma und für Weiss.

Mein Mann hat heute mit dem Bauleiter telefoniert und ihm erklärt, dass wir den Maler nicht mehr in unserem Haus haben möchten - es wird nun so gemacht, wie wir es untereinander bereits besprochen haben. Wir bekommen einen Eimer Farbe und werden uns um diese Stelle selbst "kümmern". Das schont unsere Nerven.

Im Moment gehen die Pflasterarbeiten weiter und sollen heute noch fertig gestellt werden. Mit unserem Holzzaun, der für den Vorgarten vorgesehen ist, wird es dann in den nächsten Tagen weiter gehen.  Diesen haben wir im Internet bestellt aber leider, im Moment gibt es noch Schwierigkeiten bei der Lieferung durch die Spedition, die eigentlich heute erfolgen sollte.

Schön ist das Bauherren- Leben ... Diskussionen ... Ärger ... Reklamationen und am liebsten hören wir die Worte:
 "DAS ist in unserer Leistung nicht enthalten".
Aber das ist einen eigenen Beitrag wert.








15 Oktober 2015

Pflasterarbeiten und wieder mal "Out of Order" - Nachtrag: wieder online



Da dachten wir,  dass wir nun endlich erreichbar sind und jetzt sitze ich hier wieder mit dem ... "Internetstick".

Hier gibt es irgendeine GROSSE Störung bei der Telekom und darum sind wir, mal wieder, nicht erreichbar. Und das seit gestern. Mein Mann hatte gestern seinen ersten "Homeoffice-Tag" und dann DAS! Arbeiten mit dem Stick und telefonische Erreichbarkeit nur hin und wieder. Wie lange das dauert - die Telekom ist dabei diese Störung zu beheben.

Jetzt sitze ich hier und versuche es mit dem Stick - Spaß macht das keinen ... denn das dauert und so wie es aussieht, wird das mit den Bildern, die ich extra gemacht habe, heute auch nichts. Die folgen dann später.  

Im Moment - wird gepflastert. Wie in diesem Beitrag bereits erwähnt,  hatten wir einige Pflasterfirmen angeschrieben und uns dann für die Firma entschieden, die -nach unserer Meinung- am engagiertesten war. 

Ich bin so froh, dass gepflastert wird, denn es ist unglaublich was man sich ohne Pflaster - mit unserem Paletten-Provisorium - für einen Dreck ins Haus trägt.

Seit gestern wird nun "gepflastert". 






Den Eingang durften wir gestern und heute Morgen nicht benutzen. Gestern wurde mit den Vorarbeiten begonnen und das Treppenpodest gepflastert. Es wurde heute morgen gerüttelt, dass die Gläser im Schrank klirrten aber das Haus steht noch. 





Im Moment wird das Pflaster vor den Garagen verlegt. Ich bin begeistert.




Wirklich schade, ich hatte so schöne Bilder vorbereitet und nun funktioniert es nicht. Aber sobald das Internet wieder voll funktionsfähig ist, werden die Bilder nachgereicht und dann gibt es auch noch die Beiträge, von den Fortschritten der letzten Wochen.

13 Oktober 2015

Angekommen



Endlich haben wir wieder Internet. Leider hat sich das etwas verzögert aber seit einigen Tagen sind wir wieder "online". Wir hatten uns zwar einen Internetstick besorgt aber das machte wirklich überhaupt keinen Spaß. Und der "Brüller" war mein Email-Account. Ich konnte nicht darauf zugreifen - nach langem versuchen und testen, hat es mein Mann von der Arbeit aus versucht und siehe da - er kam rein, ich mit dem Stick nicht. Und seit wir wieder ohne Stick online sind, habe ich auch keine Probleme mehr. Die ersten Tage waren wirklich schwierig, weil wir auch über unsere Handys nicht erreichbar waren. Ich konnte meinen Vertrag inzwischen vorzeitig kündigen und bin ab Ende der Woche dann auch wieder über meine alte Nummer erreichbar.

Nun möchte ich kurz erzählen. 

Die Tage vor unserem Umzug waren wirklich stressig. Ähnlich wie bei Teyla war es auch bei uns. Das schönste an unserem gemieteten Haus war der Garten, den wir selbst gestaltet haben. 





Und so war es für mich selbstverständlich, dass wir, was möglich ist, mitnehmen. Das heißt, bereits im Frühjahr mussten die meisten Pflanzen in Töpfe "umziehen", wenn dies nicht möglich war, habe ich einen Ableger eingetopft. Das Resultat war, mein Mann ist drei mal die 120 km mit einem Transporter gefahren um alle Pflanzen vom alten ins neue Heim zu bringen. Sogar die Fische "mussten" mit. Unsere ehemaligen Nachbarn fragten uns "macht ihr eine Gärtnerei auf".


Wir waren die ganze Woche am packen und am 4.9. war es dann so weit.
Um 9 Uhr trafen die 6 Möbelpacker mit dem ersten LKW ein. Es ging zwar alles reibungslos. Aber leider hatte ihr Chef nicht mitgeteilt wie weit das neue Heim entfernt ist. So mussten wir den Umzugshelfern das Geld für Benzin vorschießen. Um 16.30 Uhr trafen die beiden LKW hier ein. Ich war voraus gefahren, um noch die Fußböden zu reinigen. Als sie ankamen, merkte man den Männern deutlich an, dass sie, trotz der 2 stündigen Pause im LKW, etwas im Elan nachgelassen hatten. Und so, sieht heute auch unser Keller aus. Alles wurde nur noch völlig planlos irgendwo abgelegt.

Jetzt waren wir hier - Hund, Katze, Maus, alle hier und das ohne Telefon, ohne Internet und die Handys gingen auch nicht. Noch ohne Küche, das heißt "abspülen im neuen Waschbecken" und "kalte Küche".


02 September 2015

Hausübergabe



Die Hausübergabe hat erfolgreich stattgefunden.

Wir hatten einen Gutachter dabei und ich kann wirklich JEDEM empfehlen dies ebenso zu machen. Manches hatten wir am Samstag bereits beim Fenster putzen schon gesehen aber so ein Experte hat ein ganz anderes Auge auf die Dinge. 

Bei einigen Arbeiten war vorab schon klar, dass diese nicht fertig werden, auch diese wurden auf dem Übergabeprotokoll notiert, wie die vielen anderen "Kleinigkeiten" auch. Im großen und ganzen sind es wirklich nur "Kleinigkeiten" und diese Restarbeiten werden noch erledigt oder ausgebessert, beziehungsweise wir haben einen Nachlass ausgehandelt. 

Auch als es um die Summe ging, die wir vorerst einbehalten werden, war uns der Gutachter behilflich. Denn die nun vereinbarte Summe ist um ein vielfaches höher, als die anfangs vorgeschlagene. 

Ebenso den Vermerk auf dem Protokoll zu platzieren, dass wir es uns vorbehalten, von der Vertragsstrafe wegen nicht pünktlicher Fertigstellung Gebrauch zu machen, war ein Vorschlag unseres Gutachters. Da wir seit Februar auf eine Entscheidung bezüglich unserer Duschtür im DG warten, war uns dies generell wichtig. Laut Bau- und Leistungsbeschreibung ist in jeder Dusche eine Glastür enthalten. Unsere Verkäuferin hat leider 1 Duschtür aus der Aufstellung entfernt - entgegen ihrer Aussage, wurde dies bei den Gesprächen mit ihr, niemals besprochen. Von uns gibt es dazu weder eine mündliche Zusage noch eine Unterschrift. Wir hätten auch niemals auf diese Duschtür verzichtet - warum auch? Mein Mann hatte im Februar mit dem Verkaufsleiter darüber gesprochen und dieser wollte das im März mit der Geschäftsleitung besprechen. Bedauerlicherweise wissen wir immer noch nicht wie die Geschäftsleitung sich zu diesem Punkt geäußert hat. Und darum haben wir besonderen Wert darauf gelegt, diesen Vermerk bezüglich der Vertragsstrafe im Protokoll aufnehmen zu lassen. 

Heute werden die Türen geliefert und montiert, lediglich für die Kellertür werden wir vorerst ein Provisorium bekommen, bis diese geliefert wurde. Anschließend können die Endarbeiten für die Fliesen gemacht werden. Der Maler wird bis morgen fertig sein, am Donnerstag werden die letzten Sanitärobjekte installiert. Und dann kommt unser Umzug. Wann wir dann wieder online sind ist fraglich. Denn auch mit unseren Mobiltelefonen sind wir mit dem jetzigen Anbieter vor Ort nicht erreichbar. Eine Entscheidung bezüglich einer Sonderkündigung steht von seiten des Anbieters noch aus. 


30 August 2015

Es tut sich was - Blowerdoortest



Entgegen einem Telefonat vor einigen Wochen, konnte nun der Blower-Door-Test doch ohne die Innentüren durchgeführt werden. 

Leider werden uns "anstehende Arbeiten" nicht immer im voraus mitgeteilt. 
Das haben wir bereits am Montag vor Ort beanstandet. Auf diese Weise ist es nicht einfach, die Arbeiten von Weiss und die Eigenleistungen unserer Handwerker zu koordinieren. So erklärt es sich auch, dass ich LEIDER (!!!) nicht beim Blower-Door-Test dabei war und mein Mann wirklich nur zufällig beim 2. Testlauf hinzu kam. Wirklich schade, denn das hätte ich gern gesehen. 
Aber mit der Kommunikation  und der Information von Weiss an uns, ist es so manches Mal schwierig. Auch nach dem Betriebsurlaub, beziehungsweise vorher, hatte uns niemand mitgeteilt, wann Handwerker kommen und welche Arbeiten diese ausführen. 

Der Blower-Door-Test scheint mehr als optimal ausgefallen zu sein. 

Gestern waren wir beim Fenster putzen, dies mussten wir wegen der Hausübergabe machen. Ein paar Kleinigkeiten sind uns aufgefallen - wir werden sehen.  Ein "Thema" das eigentlich die Verkaufsleitung mit der Geschäftsleitung bereits im März besprechen wollte, wird morgen auch durch uns angesprochen werden. 
Die Übergabe wird, trotz einiger noch anstehender Arbeiten, wie geplant stattfinden.  

25 August 2015

"Geht´s noch?" - die zweite



Am Montag waren wir an der Baustelle. Ein Riesenschreck.
Die Tür stand offen und was sahen wir - nichts! Die Bodenbeläge im Erdgeschoss noch nicht mal annähernd fertig. Die Enttäuschung stand uns förmlich ins Gesicht geschrieben. Noch 7 Tage bis zur Hausübergabe und nun das! 

Dann ging es weiter - einige Sanitärobjekte können nicht installiert werden, weil zwischen Innentüren und der Anschlussstelle die Fliesen noch nicht verlegt wurden. Auf anraten des Fliesenlegers, sollen zuerst die Türen montiert werden. Und jetzt? Ja, jetzt kommt der Punkt an dem sich buchstäblich "Die Katze in den Schwanz beißt und das Karussell zu drehen anfängt."

Der Fliesenleger konnte letzte Woche nicht weiter machen, weil die Maler immer noch im ganzen Haus am arbeiten waren - da diese, wegen Krankheit, um 2 Wochen im Verzug sind. Die Türen konnten nicht montiert werden, weil immer noch die Wand zum Keller fehlt, diese wurde gestern geliefert. Folglich keine Anschlussfliesen an den Türen.

Geht´s noch, die zweite:
Der Maler (Fremdfirma von Weiss beauftragt), bestand auf eine "Abnahme". Vorab hatten wir bereits besprochen, dass wir NICHTS unterschreiben, da die endgültige Bauabnahme nächste Woche erfolgt. Wir besahen uns die ganzen Räume - im Keller muss noch ein zweites Mal im Treppenbereich gestrichen werden - im Bereich der Treppe fehlen noch sämtliche Arbeiten. Laut unserem Bauleiter sollen diese Ende der Woche durch die Malerfirma erfolgen - der Maler allerdings erklärte uns, davon sei ihm nichts bekannt. Wir hatten alles besichtigt, an einigen Stellen müssen nochmals die Übergänge überstrichen werden. Ansonsten gab es nichts zu beanstanden, bis auf die noch fehlenden Arbeiten. Dann zückte der Maler einen Zettel und wollte eine Unterschrift - ich erklärte meinem Mann, dass wir vereinbart hätten nichts zu unterschreiben. Auch im Hinblick darauf, dass die Malerfirma kein Vertragspartner von uns sei. Nun kam der Maler wieder richtig in Fahrt - siehe meinen letzten Beitrag. Er erklärte uns: "Wenn sie nicht unterschreiben, werde ich alle Handwerker von der Baustelle schicken, da ich nicht einsehe, dass diese meine fertige Arbeit evtl. beschädigen." Jetzt kam ich aber auch in Fahrt - letzte Woche habe ich mich noch raus gehalten - aber dieses Mal, das ging nun wirklich zu weit! Ich erklärte ihm, dass die Bauabnahme nächste Woche erfolge und erst dann von uns sämtliche Arbeiten abgenommen würden und es natürlich sein könne, dass durch Handwerker die Wände nochmals beschädigt würden - das aber nicht unser Problem, sondern das von Weiss sei und wir in der Zwischenzeit nicht für Beschädigungen zuständig seien." Dann lenkte er ein, erklärte, dass natürlich abschließend noch "Macken" beseitigt würden, bestand aber weiterhin auf die Unterschrift. Um dem Ganzen ein Ende zu bereiten, unterschrieb mein Mann, auch im Hinblick darauf, wie oben bereits erwähnt, die Malerfirma kein Vertragspartner von uns ist und uns daran gelegen ist, dass alle Arbeiten ihren Abschluss finden. Jedoch wird dieses Verhalten nochmals ein Gespräch mit unserem Bauleiter erfordern. Geht´s noch? Eine "Fremdfirma" kann anderen Handwerkern keine "Aufträge" erteilen,  noch kann er andere Handwerker von der Baustelle "abkommandieren". Zusätzlich wurden wir auf diese Weise auch noch zu einer Unterschrift "genötigt". Eine Zusammenarbeit zwischen ihm und unserem Fliesenleger war fast unmöglich - daher auch die Verzögerungen mit den Bodenbelägen im Erdgeschoss, weil selbstverständlich keine Bodenbeläge verlegt werden können, wenn ständig Menschen über die frisch verklebten Fliesen laufen. Auch gestern waren Bodenlegearbeiten schwierig, weil die Treppe eingebaut wird. Wir haben nun mit dem Fliesenleger vereinbart, dass er bis Mittwoch die Fliesen verlegt und verfugt hat.

Unser Fazit zur Malerfirma: 
Die Arbeiten sind handwerklich gut ausgeführt - allerdings ist der Maler (der scheinbar der Chef ist) menschlich "schwierig" - um es mal beschönigt auszudrücken. Ein Handwerker von einer Fremdfirma hat anderen Handwerkern gegenüber keine Weisungsbefugnis und kein Hausrecht auf der Baustelle! Außerdem ist es auf Baustellen unausweichlich, dass Handwerker ihre Arbeiten koordinieren und jeder sollte dazu in der Lage sein. Es ist auch zu erwarten, dass Handwerker in vernünftigem Ton miteinander sprechen und sich nicht in der Ausführung ihrer Arbeit behindern. 


Auch die Erdbauarbeiten finden nun ihren Abschluss.
Im Moment ist richtig was los auf der Baustelle.

20 August 2015

Da fällt mir nur ein: "Geht´s noch?"



Am Dienstag waren wir auf der Baustelle.
Nicht nur, dass wir, wie im letzten Post bereits erwähnt, inzwischen mehr oder weniger die Koordination der Arbeiten übernommen haben ... nein nun dürfen wir auch noch ständig dafür sorgen, dass die Malerarbeiten voran gehen und Streitigkeiten zwischen den Handwerkern schlichten.

Die Malerfirma wurde durch Weiss beauftragt. Der Beginn der Malerarbeiten war - laut Bauzeitplanung- ab 29.6. (!!!). Stand Dienstag 16.30 Uhr, sind inzwischen, bis auf den Treppenbereich die Tapeten angebracht. Noch in keinem Raum wurde bisher gestrichen!!! Was, laut Maler, noch 2mal erfolgen soll. 
Was wir uns inzwischen fragen ist, gibt es keine Frist, in der die Malerarbeiten ausgeführt werden müssen? Zwei Wochen war keiner der Maler auf der Baustelle, da einer der beiden krank war. Einer ist krank und dann kommt keiner? Die Malerarbeiten blockieren inzwischen unseren Fliesenleger, der bis Ende der Woche die Bodenbeläge verlegt haben soll. Und von der Firma Weiss ist niemand erreichbar, da immer noch "Betriebsurlaub". In 10 Tagen soll Hausübergabe sein!

Und nun kommt mein persönliches "geht gar nicht":
Während unserer Anwesenheit auf der Baustelle, kam es zwischen dem Fliesenleger und dem Maler zu einer "unerfreulichen" Diskussion, die laut meinem Mann nicht die erste dieser Art war. Dass es zwischen den Handwerkern zu Diskussionen kommt, schein "normal" zu sein ... aber ein solches Benehmen ... geht nicht!
Angefangen hat es damit, dass der Fliesenleger dem Maler erklärte, dass die Fliesen im Obergeschoss voller Kleister seien und das für das verfugen hinderlich wäre. Das wies der Maler energisch von sich. Wobei ich mir das genauer ansah und besonders auf der kleinen Mauer vor der Badewanne und der Wand waren deutlich Kleisterreste sichtbar und fühlbar.
10 Minuten später ging es um den "Übergang" Fliesen zu  Malerarbeiten. Vorab bot er uns an, den Zwischenraum von Wand zu Fliese zu streichen ... wieder mal gegen "Aufpreis" versteht sich. Dieses Wort kann ich inzwischen nicht mehr hören. Der Maler erklärte dem Fliesenleger, dass man die Farbe hinterher nicht mehr ausbessern könne und darum sauber gearbeitet werden müsse. Das war der Ursprung der nachfolgenden Diskussion. Da der Fliesenleger meinte, dass das nicht sein könne, dass man Farbe nicht ausbessern könne, da ja auch noch andere Arbeiten im Haus stattfinden würden, beziehungsweise die "Bauherren" noch einziehen und man darum immer mal ausbessern können müssen und er sowas noch nie gehört habe (ich im übrigen auch nicht!). Der Fliesenleger wollte dem Maler nun zeigen wie er die Fliesenränder "bearbeite", das dauerte dem Maler wohl zu lange (keine 5 Minuten, wir standen daneben) und er drehte sich um und ging. Dann folgte ein, ich kann es nicht anders bezeichnen, "Wortgefecht" zwischen Gästebad und Treppenbereich 1. OG.

Der Maler fragte den Fliesenleger in einem inzwischen von beiden Seiten ziemlich aggressiven Ton: "Hast du überhaupt einen Meisterbrief? Ich habe nämlich zwei." Was soll das? Für uns ist wichtig, dass die Arbeiten ordnungsgemäß ausgeführt werden, außerdem ist es unsere Angelegenheit wen wir mit den Eigenleistungen beauftragen!
Wir bauen in Oberbayern und dort wird logischerweise auch bayrisch gesprochen ... die Malerfirma ist aus dem Osten, was an sich für mich kein "Problem" darstellt aber anschließend kamen Sätze die für mich absolut überhaupt nicht gehen:
"Wenn du die Tagesschau anschaust, verstehst du da überhaupt etwas? Wie ist das, verstehen dich die Menschen wenn du mit ihnen sprichst?" 
HALLO? Geht´s noch? Wir sind hier in Bayern und hier wird bayrisch gesprochen. Im übrigen spricht der Maler selbst auch Dialekt und erwartet in Bayern als "Nichtbayer" auch, dass wir ihn verstehen! Er scheint dabei auch ganz nebenbei übersehen zu haben, dass WIR Bauherren auch aus Bayern stammen und ich selbst ein "Münchner Kindl bin" und bayrisch spreche. Er hat also nicht nur den Fliesenleger sondern auch uns als Bauherren beleidigt!!!

Dass das Ganze dann derart eskaliert ist, weil der Maler in, für uns, "drohender Gebärde" ins Gästebad kam, so dass wir die Kinder aus dem Haus geschickt haben, weil es zeitweise wirkte, als wenn das alles in Handgreiflichkeiten endet ... da hört für mich persönlich alles auf.

Dieser Vorfall und dieses Benehmen wird auf jeden Fall noch zu einem Gespräch mit unserem Bauleiter führen, sobald der Betriebsurlaub von Weiss beendet ist. Denn ich lasse es nicht zu, dass wir und ein bayrischer Handwerker in Bayern und auf unserem Grundstück in solcher Weise beleidigt werden. Abgesehen davon, dass wir von erwachsenen Menschen erwarten, dass sie professionell handeln und fachliche Auseinandersetzungen einigermaßen emotionslos austragen und nicht in dieser Art zum eskalieren bringen. 

Meine Meinung zu den letzten Wochen und das Fazit daraus für mich ganz persönlich: 
"Es geht gar nicht, dass eine Baustelle auf Grund von Betriebsurlaub 
4 Wochen vor Hausübergabe und davon 3 Wochen sich selbst überlassen und völlig ohne Bauleitung ist." (siehe auch das Müllthema) Hinzu kommt, dass das Motto "Alles aus eigener Hand" leider nicht immer hält was es verspricht.

17 August 2015

Malerarbeiten/Fliesen/Betriebsurlaub



Im Moment sind im Haus der Maler - nicht von Weiss entgegen der Vorstellung die man bei dem Spruch "Alles aus eigener Hand" hat und die Fliesenleger. Eigentlich sollten die Malerarbeiten bereits abgeschlossen sein aber da die Malerarbeiten 2 Wochen wegen Krankheit (?) still standen, geht es nun weiter. Der Fliesenleger stand schon in den "Startlöchern", er wollte mit den Bodenbelägen beginnen. Aber alles "verzögert" sich, durch die Malerarbeiten. 

Morgen werden wir die Fugenfarbe für die Bodenfliesen aussuchen.

Warum die Treppe erst in der Woche vor der Bauabnahme montiert wird, ist uns auch etwas rätselhaft. Denn es fehlt auch immer noch eine Wand - die an der wohl die Treppe montiert wird. 
Dann heißt es für den Maler schnell sein, denn diese muss dann auch noch gespachtelt und tapeziert werden. Leider hat die Firma Weiss dem Maler  bisher nicht Bescheid gesagt, wann er in der letzten Woche nochmal kommen soll. 
Im Moment liegt die Koordination eher in unserer als in Hand der Firma Weiss, denn die haben immer noch Urlaub. 

Unsere Innentüren werden wohl erst nach der Bauabnahme eingebaut, da der Schreiner die letzten beiden Augustwochen Urlaub hat. Die Kellertüre konnte noch nicht montiert werden, da eben die Wand zwischen Keller und Flur Erdgeschoss immer noch fehlt. So haben wir uns darauf geeinigt, dass alle Türen zeitgleich einbaut werden und das in der Woche vor unserem Einzug. 

Leider schiebt das den Blower-Door-Test nach hinten, da dazu die Kellertüre benötigt wird. Aber ... keine Wand keine Tür ... 

Die Bodenbeläge im Obergeschoss werden auch erst in der letzten Woche verlegt. Ebenso fehlen, bis auf die Badewanne, noch sämtliche Sanitärobjekte. 
Wir hoffen, dass Weiss dann nochmal ordentlich "Gas gibt" und die Arbeiten fertig stellt 

11 August 2015

Pflasterarbeiten



Entgegen unseren "Vorstellungen" wird erst gepflastert und der Zaun aufgestellt, wenn wir bereits eingezogen sind. Die meisten Firmen haben erst ab Oktober wieder Kapazitäten. Wir haben inzwischen ein Angebot, das unseren Vorstellungen entspricht und haben auch diese Firma beauftragt. Jetzt geht es nur noch um die Auswahl des Pflasters. Im Einfahrtsbereich wird es dieses werden: 


Die Farbe nennt sich "Muschelkalk", leider ist es auf den Bildern kaum sichtbar. Um ein stimmiges Gesamtbild zu erhalten, sollen die Gehbereiche einheitlich gestaltet werden, das heißt im Garten wird das gleiche Pflaster als Rand verlegt. Ursprünglich schwebte mir Granit vor. Aber das ist im Moment jenseits unserer Preisvorstellung. Nun dachte ich, wir nehmen ein Pflaster, das ähnlich ist, selbstverständlich soll es zum Pflaster im Einfahrtbereich passen. Wir hätten die Möglichkeit, das gleiche Pflaster kleinformatig zu wählen mit "gealterten Kanten". 


Oder ein Pflaster eines ganz anderen Herstellers oder ... oder doch ... oder ... nicht ... Granit gebraucht? Schwierig zu bekommen, vor allem die Lieferung ... oder noch ein anderer Hersteller? 

Wir haben inzwischen 3 Ausstellungen besichtigt und langsam sollte ich mich entscheiden. Aber es fällt mir sooo schwer ... schließlich ist das der erste Eindruck, wenn man zum Haus kommt. Aber wir werden uns für die Variante "gleiches Pflaster nur kleine Steine" für den Gehbereich entscheiden. 

Im hinteren Bereich werden wir einen Maschendrahtzaun bekommen und vorne im Vorgarten einen Holzzaun aber auch hier gibt es einige Varianten. Den Zaun rechts neben der Eingangstür - hier gerade oder schräg - oder direkt an die Garage anschließen und wo dann die Gartentür? 


Schon wieder so viele Entscheidungen zu treffen. 
Und dann ist und bleibt die Frage - "Wo beginnt der Holzzaun?" 

? ? ?


08 August 2015

Umzugsvorbereitungen



Hier wird es ganz langsam immer gemütlicher. Überall stehen Kartons, mehr oder weniger sind wir schon "auf dem Sprung".

Die Telekom kam am Mittwoch zur Baustelle und hat angeschlossen ... bis das jetzt so weit war, das hat aber gedauert Verlegen smilies gifs sammlung, nachdem die Unterlagen von uns bereits im Februar abgeschickt wurden. In der Zeit ist das Haus schon beinahe fertig.

Anschließend wurde von uns der Umzug bei der Telekom in Auftrag gegeben.

Den Müll auf der Baustelle haben wir, beziehungsweise mein Mann ... ich kann nicht ... wie in meinem letzten Post schon geschrieben ... "ich bin dann mal weg" 
Ich bin nun aber doch nicht weg - aber ich habe mich beim Transport von Schubladen einer Kommode, direkt vor die Terrasse "gelegt"   und jetzt "Fussi aua" 

Also mein Mann hat den Müll in Eimer sortiert und aus dem Garten entfernt.

Ebenso wird Herr Huber die Paletten zur Seite stellen.